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Nur wenige Autostunden von Il Pellicano entfernt erwarten Sie Kunst, Kultur und Kulinarisches. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, rufen Sie uns unter der Nummer 0564 858111 an oder schreiben Sie uns an reservations@pellicanohotels.com

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Sehenswert sind:

Pitigliano >
Sorano >
Sovana >
Der Giardino dei Tarocchi >
Naturschutzgebiet des WWF >
Ansedonia >
Naturpark Parco della Maremma >
Monte Argentario >
Porto Ercole >
Porto Santo Stefano >
Orbetello >
Die Inseln >
Fahrt im Heißluftballon >
Zu Fuß vom Hotel Il Pellicano >

Pitigliano

Das einzigartige und malerische Städtchen ist ganz auf einem Tuffsteinfelsen erbaut. Von den Römern in der Nähe etruskischer Nekropolen und Siedlungen gegründet, die heute als Freilichtmuseen frei zugänglich sind, gehörte Pitigliano im Mittelalter der Familie Aldobrandeschi und ging später an die Orsini, unter deren Herrschaft die Stadt bis Anfang des siebzehnten Jahrhunderts blieb, als Ferdinand I. aus dem Haus der Medici sie 1604 dem Großherzogtum Toskana einverleibte. Seit dem XVI. Jahrhundert lebte in Pitigliano eine große jüdische Gemeinde: Aus jener Zeit sind der Friedhof, das Museum der jüdischen Kultur, das alte Ghetto mit seiner schönen Synagoge, unter der die Räume für das Ritualbad liegen, der malerische Matzenofen, die Schlachterei und der Keller zum Kaschern sowie die Färberei erhalten geblieben. Noch heute wird Pitigliano „Klein-Jerusalem“ genannt. Hier kann man aber auch die typische Küche der Maremma erkunden, durch die Straßen mit den kleinen Handwerksläden schlendern und Wein oder Öl aus der näheren Umgebung verkosten.

Sorano

Auf einem einfachen Spaziergang kann man von den Höhlen aus der Bronzezeit zu den Renaissancehäusern, von den geheimnisvollen Gassen und etruskischen Grabstätten zu den düsteren Gewölben der Festung, von dem mittelalterlichen, in den Tuffstein gehauenen Städtchen zu den üppig grünen, Sorano umgebenden Wäldern wechseln. In Sorano haben die Etrusker monumentale Hohlwege, die „Vie Cave“, in den Tuffstein gegraben. Ein Landstrich voller Kontraste: magisch und ruhig, vulkanisch und still, wild und zärtlich. „… alles ist lebendig, frisch und unscheinbar. Das Ganze klein und zierlich in den Proportionen und frisch, eher bezaubernd als beeindruckend. Im Instinkt der Etrusker, so scheint es, lag der wahre Wunsch, die natürliche Heiterkeit des Lebens zu bewahren. Und das ist eine Aufgabe, die gewiss würdiger und auf lange Sicht viel schwieriger ist als die Welt zu erobern, sich selbst zu opfern oder die unsterbliche Seele zu retten.“ D.H. Lawrence, Etruscans Places.

Sovana

Sovana, heute ein bezauberndes mittelalterliches Städtchen, war im VII. Jahrhundert v. Chr. eine blühende Etruskerstadt, wie die etruskische Nekropole mit der wunderschönen Tomba Ildebranda bezeugt. Auch unter den Römern war Sovana eine bedeutende Stadt und in den ersten Jahrhunderten des Christentums wurde sie Bischofssitz. Von den Langobarden erobert (594) kam sie unter die Herrschaft der Aldobrandeschi, deren Herzogtum zuletzt die gesamte Provinz Grosseto umfasste. Die Nachfolge trat die Familie Orsini an. Nachdem die Stadt im Jahre 1410 von Siena geplündert und zerstört worden war, wurde sie aufgegeben und blieb jahrhundertlang sich selbst überlassen. Diesem Umstand hat Sovana es zu verdanken, dass sie sich bis heute ihr mittelalterliches Stadtbild bewahren konnte.

Der Giardino dei Tarocchi

Mit den 22 imposanten Figuren, die die zweiundzwanzig Tarotkarten, die großen Arkana, darstellen, hat sich Niki de Saint Phalle ihren magischen und spirituellen Lebenstraum erfüllt. Inspiriert durch den Park Guell von Gaudì in Barcelona hat sie von 1979 bis 1998 an den Skulpturen gearbeitet, die zwischen 12 und 15 Meter hoch sind, aus Eisen und Beton bestehen und mit Glas, Spiegeln und farbigen Keramiken bedeckt sind. Aufgrund seiner Besonderheit und Fragilität und um die magische Atmosphäre des Gartens nicht zu zerstören, kann der Park nur von einer beschränkten Besucherzahl von April bis Oktober in den Nachmittagsstunden besucht werden. Auf Wunsch der Künstlerin können sich die Besucher ohne Führung frei in und um die Kunstwerke herum bewegen, ohne dass sie einem vorgegebenen Weg folgen müssen.

Naturschutzgebiet des WWF

Wer das unter dem Schutz des WWF stehende Naturschutzgebiet besuchen möchte, kann unter drei Routen wählen: Die erste Route mit 9 Hütten, der Sentiero Ornitologico (Vogelkundepfad), kann frei oder mit Führung (von September bis April) begangen werden. Der Sentiero del Bosco di Patanella (Waldpfad), der zweite Pfad, bietet eine botanische Route und einige Hütten zur Vogelbeobachtung. Er kann das ganze Jahr frei oder mit Führung besucht werden. Der dritte Pfad, der Sentiero Escursionistico (Ausflugspfad), verbindet das Besucherzentrum von Ceriolo mit dem Wald von Patanella. Diese Route ist länger als die anderen, führt durch unterschiedliche Landschaften und kann nur mit Führung und nach Anmeldung begangen werden. Die Lagune liegt auf den Vogelzugstraßen, denen im Winter Tausende von Flamingos, Stelzenläufer, Silberreiher, Graureiher, Fischadler, Löffelenten, Löffelreiher und Säbelschnäbler folgen. Hier brüten Seeschwalben, darunter auch die Zwergseeschwalbe, und hier lebt auch ein seltenes Insekt, der Sandlaufkäfer Cicindela Endemica, der außer in Orbetello nur noch in der Camargue zu finden ist.

Ansedonia

Am Ende der Sandbank Tombolo di Feniglia zwischen Sandstränden und dem Grün der Macchia liegt, auf den Überresten der antiken Stadt Cosa erbaut, Ansedonia. Von den Römern 273 v. Chr. als Wachposten über Land und Meer gegründet, sollte die Stadt außerdem die Länder, die den Etruskern und Vulci entrissen worden waren, besetzen. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reichs erlebte die Stadt Cosa einen langsamen Niedergang, im Mittelalter wurde eine Militärsiedlung erbaut, die aber nach und nach wieder aufgegeben wurde. Heute ist Cosa eine bedeutende Ausgrabungsstätte, von ihrem Hügel hat man außerdem einen Blick auf die „Tagliata“, einen zur Zeit der Römer in den Stein getriebenen Kanal, und den „Spacco della Regina“, einen natürlichen Spalt im Felsen, in dem das von oben einfallende Sonnenlicht phantastische Licht- und Schattenspiele zaubert.

Naturpark der Maremma

Der Naturpark erstreckt sich über eine Länge von 25 km von Principina a Mare bis nach Telamone und bedeckt eine Fläche von 100 Quadratkilometern. Im Süden ist die Küste steil und zerklüftet, im Norden reiht sich ein von der typischen Macchia bedeckter Strand an den anderen. Man kann den Park auf Fußwanderungen, zu Pferd oder im Kanu erforschen. Sehenswert sind auch die Ausgrabungsstätten, einige aus der Zeit der Etrusker und Römer, die mittelalterlichen Wachtürme und die jüngst restaurierte Abtei S. Rabano aus dem Jahre 1100.

Monte Argentario

Die Halbinsel Monte Argentario war ursprünglich wahrscheinlich eine Insel, die heute über die Sandbänke Tombolo della Feniglia und Tombolo della Giannella, die sich durch angeschwemmte Ablagerungen aus Flüssen und Meer gebildet haben, an der Tyrrhenischen Küste „verankert“ ist. Zahlreiche archäologische Funde aus der Grotta degli Stretti und der Cala dei Santi bezeugen, wie weit ihre Wurzeln zurückreichen. Es wurden mindestens zehn Höhlen bewohnt, davon eine mit einer Länge von mehr als 1 Kilometer und einem kleinen See in 50 Meter Entfernung vom Eingang. Diese Höhle erhielt zu Ehren von Leopold von Lothringen, der die Ausgrabungen förderte, den Namen Grotta del Granduca, die Höhle des Großherzogs. Das Vorgebirge ist von dichter Macchia überzogen, die mit Olivenhainen, Weinbergen und Obstplantagen wechselt. Auf den terrassenförmigen Weinbergen am Berghang wachsen so seltene Rebsorten wie „Ansonico“ und „Riminese“. Die Wirtschaft des Argentario basierte früher ausschließlich auf dem Fischfang, heute ist die Haupteinnahmequelle der Tourismus.

Porto Ercole

Die Geschichte von Porto Ercole ist unsicher, es scheint, dass der Name von den Etruskern ausgewählt wurde. Diese Vermutung wird durch die unlängst entdeckte etruskische Nekropole vor der Cala Galera bestätigt, die sich auf dem 13. Sektor des etruskischen Sternzeichens befindet, das dem Sternbild des Herakles entspricht. Im Spätmittelalter gehörte der Ort, wie der gesamte Argentario, zur Abtei Tre Fontane, ging im XIII. Jahrhundert an die Aldobrandeschi, danach an die Orsini und 1415 an die Republik Siena. Heute ist Porto Ercole ein pittoresker Fischerort mit einem gut ausgestatteten Jachthafen, malerisch an einer Bucht gelegen und die Festungsanlagen, die die Spanier errichtet haben, dominieren das Stadtbild.

Porto Santo Stefano

Porto Santo Stefano ist der größte Ort und Sitz der Gemeinde Monte Argentario. Der große Hafen ist zweigeteilt, der neue Jachthafen dient der Verbindung mit den Inseln Isola del Giglio und Giannutri, der alte Teil wird von der Fischereiflotte und den Werften benutzt. Seit dem XVIII. Jahrhundert kamen zahlreiche Fischerfamilien aus Ligurien und Neapel nach Porto Santo Stefano, die Vorfahren eines Großteils der heutigen Bevölkerung.

Orbetello

Orbetello liegt auf einer kleinen, von den Lagunen Levante und Ponente eingerahmten Halbinsel. Ein künstlicher Damm trennt die beiden Lagunen und verbindet seit 1841 die Stadt mit dem Vorgebirge Monte Argentario. Zwei Nehrungen, der Tombolo della Feniglia und der Tombolo della Giannella, schließen die beiden Lagunen ab und bieten Kilometer um Kilometer Strand. Die Ursprünge der Stadt reichen wahrscheinlich bis in die Jungsteinzeit zurück. Die Herkunft ihres Namens wirft viele Fragen auf: Orvelus, Urva Tellus oder Urbis Tellus? Runde Stadt, Stadt der Kräuter oder Stadt der Urbs aeterna? Ihr Ursprung wird immer ihr Geheimnis bleiben, denn 1455 setzte Jacopo Piccininos Söldnerheer das Archiv in Brand und plünderte die Stadt. Zwischen 1928 und 1933 kam Orbetello in die Schlagzeilen, denn Italo Balbo startete mit seinen Wasserflugzeugen von hier zu seinen vier Transatlantikflügen, der letzte mit der Route Orbetello-Chicago-New York-Rom.

Die Inseln

Der toskanische Archipel besteht aus sieben größeren Inseln und einigen kleineren Inseln und Felsen, die zwischen dem Ligurischen und dem Tyrrhenischen Meer westlich der Toskana liegen. Die größte ist Elba (224 km2), danach kommen die Isola del Giglio (24 km2), Capraia (19 km2), Montecristo (13 km2), Pianosa (10 km2), Giannutri (3 km2) und Gorgona (2 km2). Alle Inseln gehören zum Nationalpark des Toskanischen Archipels, dem größten Meeresschutzgebiet Europas (insgesamt 295 km2).

Heißluftballon

FLassen Sie Ihre Liebe zum Himmel aufsteigen. Ein Jahrestag oder einfach nur eine Überraschung – lassen Sie ihr Herz unter einem farbenprächtigen Ballon höher schlagen. Früh morgens, wenn noch alles ruhig und still ist, können Sie auf einem Flug mit dem romantischen Heißluftballon die Landschaft der Toskana von oben entdecken. Abflug ist in Saturnia, und nach dem Flug erwarten Sie zwei Gläser prickelnd frischen Proseccos zum Anstoßen auf dieses Erlebnis.
Zeiten: Hochsaison, je nach Wetterlage
Buchung: sieben Tage vorher
Anzahl der Passagiere: mindestens 2, höchstens 12
Preis: 200 Euro pro Person für den Flug im Heißluftballon, 175 Euro (pro Strecke) Transfer nach und von Saturnia.


Zu Fuß vom Hotel Il Pellicano

Stille und Ruhe, dazu der Duft der Pflanzen und Blüten der toskanischen Macchia. Das ist der Monte Argentario, ein üppig grüner und ruhiger „Geheimtipp“, der gut zu Fuß erforscht werden kann. Wer den Pfaden über diese Hügel folgt, taucht in eine unerwartet naturbelassene Welt ein, die den Geist von allen belastenden Gedanken befreit. Vom Hotel Il Pellicano aus können Sie leicht Porto Ercole erreichen. Eine für alle geeignete Wanderung von ca. 5 km führt Sie zu Aussichtspunkten, die Ihnen einen herrlichen Blick auf die faszinierend schöne Landschaft bieten. Möchten Sie hingegen zu den Resten des Torre Ciana gelangen, folgen Sie der unbefestigten Straße zum Meer. Dann folgen Sie dem Pfad mit der roten Markierung auf einem Felsen, der Sie mitten durch die Vegetation führt. Von oben kann man die Inseln Giannutri und Isola del Giglio sehen.

 
Ankunft:
Übernachtungen:
Erwachsene:

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